Das Berufliche Schulzentrum Waldkirch


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Schulleiterin: Barbara Berhorst (OStD'in)
Stellvertretender Schulleiter: Dr. Uwe Maier (StD)

Das Waldkircher Berufsschulzentrum besuchen zurzeit 700 Vollzeit- und 150 Teilzeitschüler aus den Landkreisen Emmendingen, Hochschwarzwald, Ortenau und der Stadt Freiburg. Die 850 Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden in 13 unterschiedlichen Bildungsgängen sowie in 35 Klassen von 70 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Unsere pädagogische Leitidee "Lernen fürs Leben" wird durch eine breite Ausrichtung mit wahlweise kaufmännischen, technischen und sozialpädagogischen Lerninhalten gewährleistet. Eine vertiefte Allgemeinbildung qualifiziert für den späteren Berufseinstieg oder ein Hochschulstudium. Moderne und großzügige Ausstattungen in den Theorie- und Praxisräumen sowie engagierte Lehrerinnen und Lehrer sorgen für ein zielführendes und angenehmes Lernklima.
Foto Fr. Berhorst



Für viele genau das Richtige: unsere Schulformen

Die Formen der Vollzeitschulen:

 

[Eine grafischen Übersicht über alle Schulformen finden Sie hier]


Als Berufliche Gymnasien haben wir das Sozialwissenschaftliche Gymnasium (SG) und das Wirtschaftsgymnasium (WG) eingerichtet. Beide Bildungsgänge richten sich an leistungswillige Realschüler, Wirtschaftsschüler und besonders qualifizierte Werkrealschüler, aber auch an Schulwechsler aus allgemein bildenden Gymnasien. WG und SG führen zum Abitur („Allgemeine Hochschulreife“), mit denselben Berechtigungen wie der Abschluss am allgemein bildenden Gymnasium. Wer im Zeugnis der mittleren Reife ein überdurchschnittliches Notenbild nachweist, leistungsorientiert seinen Bildungsaufstieg im Auge hat und auf direktem Weg in drei Jahren das Abitur erwerben will, ist auf unserem  WG oder SG herzlich willkommen. Die beiden Typen des Beruflichen Gymnasiums unterscheiden sich inhaltlich lediglich im sechsstündigen Profilfach (SG: Pädagogik und Psychologie; WG: Wirtschaft), alle anderen Fächer haben dieselben Lehrplaninhalte und dieselben Abituraufgaben.

[Wirtschaftsgymnasium][Sozialwissenschaftliches Gymnasium][zur ANMELDUNG]

Auch die zweijhärige Wirtschaftsoberschule (WO)führt zur allgemeinen Hochschulreife, also ebenfalls zum Abitur. Sie richtet sich an Absolventen mit einer abgeschlossenen kaufmännischen Berufsausbildung (alle Ausbildungsberufe). Außerdem besuchen viele Abgänger des Berufskollegs II unsere WO und können so ihre im BK II erworbene Fachhochschulreife in einem oder in zwei Schuljahren zum Abi „upgraden“

[Wirtschaftsoberschule][zur ANMELDUNG]

In den verschiedenen Typen des Berufskollegs (BK) erwerben Inhaber einer mittleren Reife nach zweijähriger Schulzeit berufsqualifizierende Kenntnisse sowie die Fachhochschulreife und den "Assistenten"-Titel. Sie starten anschließend in eine attraktive Berufsausbildung oder in ein Studium an einer Fachhochschule. Viele Betriebe setzen den BK-Abschluss für eine anschließende duale Berufsausbildung voraus.
Wer nach dem BK II das Abitur doch noch erreichen will, erreicht dies mit dem Besuch der Wirtschaftsoberschule ("Kein Abschluss ohne Anschluss"). Jugendliche, die praktische berufliche Inhalte und eine vertiefte Allgemeinbildung bevorzugen, wählen das BK.
Das Berufskolleg bietet die Möglichkeit, mit einem höheren Anteil an berufspraktischen Inhalten stufenweise unterschiedliche Abschlüsse entweder nach einem Jahr (Berufvorbereitung), nach zwei Jahren (Fachhochschulreie) oder mit dem anschließendem Besuch der Wirtschaftsoberschule (Abitur) zu erwerben.

[Kaufmännisches BK] [Technisches BK] [BK Wirtschaftsinformatik][zur ANMELDUNG]

In den Berufsfachschulen haben Hauptschüler/-innen die Möglichkeit, beispielsweise in zwei Schuljahren einen mittleren Bildungsabschluss (entsprechend der mittleren Reife)zu erlangen (Wirtschaftsschule) und dabei praxisnahes Können und Wissen zu erwerben. Die Abgänger der einjährigen Berufsfachschule Metall sind in den Ausbildungsbetrieben sehr gefragt und wechseln meist direkt ins 2. Ausbildungsjahr.

[Wirtschaftsschule] [Berufsfachschule Metall][zur ANMELDUNG]
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Das Berufseinstiegsjahr bieten Hauptschülern/-innen Orientierungen zur Berufsfindung in Theorie und Praxis. Drei Tage in der Woche besuchen die Jugendlichen unser BEJ und an zwei Tagen gehen sie in einen Praktikumsbetrieb. Dies verbessert die Ausbildungsplatzchancen und sorgt - Schritt für Schritt – für den Wechsel in die duale Berufsausbildung

Das Vorqualifizierungsjahr Ausbildung und Beruf VAB (vormals BVJ) führen wir in Kooperation mit der Elztalschule in Bleibach. Das 10. Schuljahr am BSZ vertieft die Allgemeinbildung, vermittelt Einblicke in verschiedene Berufsfelder und bietet die Möglichkeit zum Hauptschulabschluss.

[Berufseinstiegsjahr][Vorbereitungsjahr Ausbildung und Beruf][zur ANMELDEUNG]

Die berufliche Teilzeitschule besuchen im Rahmen ihrer Berufsausbildung:

 

Auf dem neuesten Stand: unsere Ausstattung

Nach Modernisierungen der bisherigen Schulräume und einem Erweiterungsbau stehen uns sehr freundliche und hochmodern ausgestattete Klassen- und Fachräume zur Verfügung.
Mit Sondermitteln aus dem Förderprogramm "Zukunftsoffensive III - Förderung der beruflichen Bildung" konnten drei kaufmännische Übungsfirmen ihre Tätigkeit aufnehmen. Dabei handelt es sich um simulierte Firmen, in der Schülergruppen praxisgerecht ausgebildet werden, indem sie im Laufe der Schulzeit sämtliche Abteilungen "ihrer" Firma durchlaufen. Drei Partnerunternehmen aus der Region unterstützen uns dabei, virtuell ihre Produkte zu vertreiben und durch „Learning by doing“ betriebliche Abläufe zu simulieren.

Neue Medien

Wir bieten den Schülerinnen und Schülern ein Netzwerk von über 250 PCs mit neuster Hardware und aktueller Software der Bereiche Technik, Kommunikation und Wirtschaft. In unseren unterschiedlich gestalteten 10 DV-Räumen finden sich moderne Lerninseln zur Entwicklung von Teamarbeit ebenso wie klassische Einzelarbeitsplätze zur Vorbereitung auf die Erfordernisse von Büroarbeitsplätzen.
In den Freistunden oder Pausen haben Schüler/-innen die Möglichkeit, sich an PC-Stationen in den allgemeinen Aufenthaltsräumen zu beschäftigen.

Solides Handwerk

In unserer Metallwerkstatt haben praktisch begabte Jugendliche die Möglichkeit, ihr handwerkliches Können an modernen Maschinen der Metallbearbeitung zu professionalisieren. An Drehbänken, Bohr- und Fräsmaschinen (auch CNC-gesteuert) können die Schüler und Schülerinnen ihre ersten Metall-Projekte gestalten, die sie für ihre späteren Berufe qualifizieren.
Weiterhin haben in unserer Schulküche Jugendliche die Möglichkeit, sich auf Berufe der Nahrungszubereitung vorzubereiten.

 

Wo soll es hingehen? - Jugendberufshilfe am BSZ Waldkirch

Unterstützung für Engpässe und neue Herausforderungen

Jedes Jahr starten am BSZ Waldkirch etwa 60 Schülerinnen und Schüler in ein Jahr der Orientierung für ihr späteres Berufs- und Erwachsenenleben. Sie beginnen meist mit neuen Hoffnungen, Plänen, Ideen und sehr guten Vorsätzen: "Ab jetzt wird alles anders!"  Auf die Frage, was anders werden soll, oder wie, nennen die Jugendlichen: Noten verbessern, mein Verhalten verändern, eine Lehrstelle finden.
Als Jugendberufshelferin (JBH) an unserer Schule hat Frau Schnurr (Tel: 07681-4793232) die Aufgabe, mit den Jugendlichen im Laufe des Jahres herauszufinden, was der nächste sinnvolle Schritt für ihre berufliche Laufbahn ist. Lehrstelle? Weiterführende Schule? Praktikum? Einstiegsqualifizierungsjahr (EQ)? Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)?

Durch Vertrauensaufbau, in Einzel-, Eltern- und Konfliktgesprächen werden in Teamarbeit konkrete Starthilfen gegeben.

 

Die Personalvertretung am Beruflichen Schulzentrum Waldkirch

Der Personalrat des Beruflichen Schulzentrums Waldkirch betrachtet eine freundschaftliche und kollegiale Atmosphäre an einer Schule als unerlässliche Voraussetzung für ein effektives Lehren und Lernen. Verbindlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Vorgesetzten den Mitarbeitern einer Schule gegenüber sind ein unabdingbares Element einer positiven Schulatmosphäre und werden dementsprechend durch den örtlichen Personalrat des Beruflichen Schulzentrums unterstützt. [mehr Infos]